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BARBARA BREITENFELLNER

»Traum einer Installation aus einem Hund und verschiedenen schiefen Ebenen. Ich schaute durch eine Glasscheibe in ein Zimmer. Braunrosa Tapete + Teppichboden. Ein ganz seltsam beleuchteter Kubus, den ich als Fotografie sah. Dann verließen wir das leere Haus.«

"Dream of an installation of a dog and various inclined surfaces. I was looking through a glass pane into a room. Brown-pink wallpaper + carpet. A strangely illuminated cube, which I saw as a photograph. Then we left the empty
house."


Opening on Thursday, March 9 2017, 6 pm
Exhibition from March 10 to April 22, 2017

Current:

DAMIEN DEROUBAIX
WAR INSIDE MY HEAD

Opening on Saturday, 21 January, 6 pm
Exhibition from January 21 to March 4, 2017

Finissage am Donnerstag, 2. März:
Führung durch die Ausstellung von Kunstwissenschaftlerin
Dr. Ina Dinter, 18:30 Uhr + Aperitif Cocktails Bar, 18-20 Uhr.


Die Galerie JORDAN/SEYDOUX präsentiert in der Einzelausstellung Damien Deroubaix - War Inside My Head zum ersten Mal die kompromisslosen Werke des französischen Künstlers. Sechzehn Arbeiten auf Papier, darunter fünf neue großformatige Holzschnitte und acht Zeichnungen, geben einen Einblick in Deroubaix’ apokalyptische Bildwelt.

Deroubaix’ Hybridfiguren und Chimären, seine düsteren Visionen reflektieren klassische Vergänglichkeitsbilder und -symbole, sind Kritik am Kapitalismus und an der Kommerzialisierung des Kunstmarkts. Sie verdichten sich zu einer kohärenten persönlichen Mythologie, kreisend um die Unruhen und das Bedrückende in der Welt. Die Vergangenheit hat Zeichen hervorgebracht, mit denen sich für Deroubaix die Gegenwart kommentieren lässt. Es sind Namen wie Hans Holbein d. J., Hieronymus Bosch, Odilon Redon, Otto Dix, John Heartfield, Max Beckmann, Anselm Kiefer und immer wieder: Dürer, Goya, Picasso, die beim Eintauchen in sein Bildsystem in den Sinn kommen, dann die Bibel, Götter und Dämonen diverser Religionen, Voodoo, Joseph Conrad, Shakespeare, Graphic Novels, der Nationalsozialismus, Pornographie.

Damien Deroubaix (* Lille 1972) hat in Saint-Étienne und in Karlsruhe studiert und zehn Jahre in Berlin verbracht. Er lebt und arbeitet im französischen Meisenthal an der Grenze zum Elsass und in Paris. 2009 war Deroubaix für den Prix Marcel Duchamp nominiert. Zahlreiche Einzelausstellungen in Frankreich, Deutschland und der Schweiz und zuletzt im MUDAM, Luxemburg, machten ihn bekannt. Seine Werke befinden sich unter anderem im Museum of Modern Art, New York, im Musée national d’art moderne, Centre Pompidou, Paris, im Kunstmuseum St. Gallen, im Albrecht-Dürer-Haus, Nürnberg und im Städtischen Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen.

Ina Dinter

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