Knoebel, Imi

1940

lives and works in Düsseldorf

Nach vorbereitenden Studien im Sinne des Bauhaus-Vorkurses an der Werkkunstschule Darmstadt, wechselte er 1964 an die Kunstakademie Düsseldorf, wo er zusammen mit Jörg Immendorff die Klasse von Joseph Beuys besuchte. Prägend für sein Schaffen ist das Werk von Kasimir Malewitsch und dessen Idee der offensiven Gegenstandslosigkeit. Im Zentrum seiner Arbeit steht heute das Zusammenspiel und die autonome Wirkung von Farbe, Form, Trägergrund und Situation des Raumes.

Das Werk Imi Knoebels ist in zahlreichen öffentlichen Sammlungen weltweit, wie u.a. dem MoMA (New York City), dem Dia Art Fondation (Beacon, New York), der Albertina (Wien), den Fonds régionaux d'art contemporain (Paris) und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, vertreten. Neben musealen Einzelausstellungen (u.a. 1996 in München, sowie 1992 und 2003 in Hamburg) wurden seine Arbeiten auch bei der documenta 5,6,7 und 8 präsentiert. Für den Deutschen Bundestag schuf er 1996 die Installation „Rot Gelb Weiss Blau 1-4“. In Berlin zeigten zuletzt im Jahr 2009 die Neue Nationalgalerie und das Deutsche Guggenheim in parallel stattfindenden Ausstellungen eine große Retrospektive seines Schaffens. Das Kunstmuseum Wolfsburg richtete 2014 anlässlich des 75. Geburtstags von Knoebel eine umfassende Ausstellung seines Oeuvres aus. Knoebel gestaltete für das Jahr 2015 drei neue Fenster für eine Seitenkapelle der Kathedrale von Reims, für die er schon zwischen 2008 und 2011 sechs Fenster entworfen hatte.

EN - Together with Blinky Palermo and Jörg Immendorff, a student of Joseph Beuys in 1965. Influenced by Bauhaus ideas and Malevich's Suprematism. In his oeuvre, he investigates the interaction between color, form, support, and the situation present in the exhibition space. He often creates works in series. His multifaceted works also include assemblages using found objects from everyday life.


FR - En 1965, élève de Joseph Beuys avec Blinky Palermo et Jörg Immendorff. Marqué par les idées du Bauhaus et le suprématisme de Malevitch, il explore, dans son œuvre, l’interaction de la couleur, de la forme, du support et de l’intégration dans l’espace. Il travaille souvent de manière sérielle. Son œuvre complexe inclut également des assemblages d’objets trouvés.


Exhibitions: Kunstmuseum Wolfsburg (2014), Kunsthalle Düsseldorf (2012), Neue Nationalgalerie and Deutsche Guggenheim (Berlin, 2009), among others. Since 2008 permanent installation at the Dia:Beacon Fondation (NY). Repeated Documenta participant. Stained glass windows for the cathedral of Reims (2008–2011 and 2015). Social and political involvement; in 1988, he created the Kinderstern (children's star), a work of art that stands for childrens' rights.

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